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Victualis Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Anne Becker

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Publikationen

Schmerz-Akupunktur: leicht und verständlich

Das Buch „Schmerz-Akupunktur: leicht und verständlich“ schrieb ich so, wie ich mir ein Buch über Akupunktur gewünscht habe, als ich noch Akupunktur-Schülerin war. Die Kapitel bauen aufeinander auf und die Reihenfolge ist so angeordnet, wie ich die verschiedenen Themen auch als Dozentin für Akupunktur im Unterricht lehre. Es hat sich gezeigt, dass diese Abfolge am besten geeignet ist, um die Grundlagen und das Wesen der Akupunktur auf schnellstem Wege zu verinnerlichen.

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Chronische Erkrankungen im weiblichen Körper - Sind wir Opfer unserer Gene?

Artikel für die clio 101 (November 2025)

Frauen in Deutschland leiden immer häufiger unter chronischen Erkrankungen, die in den meisten Fällen ein Leben lang bestehen bleiben. Besonderes bei Beschwerden der Lungen, wie COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Asthma, aber auch Erkrankungen wie Multiple Sklerose (Entzündungen des Zentralen Nervensystems), Fibromyalgie (chronisch schmerzhafte Muskulatur), Reizdarm und Migräne zeigt sich statistisch die Anzahl der weiblichen Patienten sehr hoch. Lange Zeit wurden diese Beschwerden medizinisch unterschätzt oder psychologisiert, denn Medizin wurde bis vor einigen Jahren noch nur von Männern für Männer gemacht.

Auch wenn die Schulmedizin es in Teilen noch anders sieht: bei der Gesundung funktioniert und reagiert der weibliche Körper anders als der männliche Organismus.

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Grenzen zeichnen scharfe Konturen des Selbst

Artikel für die clio 100 (Mai 2025)

Im Alltag ist es oft notwendig an den richtigen Stellen die passenden Grenzen zu setzen oder bereits gesetzte Grenzen aufzuzeigen. Es dient dazu unsere Zeit, unser Eigentum und uns selbst zu schützen.

Meist handelt es sich um kleinere Situationen der Grenzüberschreitung, die wir jeden Tag erleben: jemand erzählt endlos und ausschweifend ungefragt über ein Thema oder fremde Menschen stellen sehr persönliche, intime Fragen. Weitere Grenzverletzungen sind: das nicht Wahren des körperlichen Abstands oder das Überhäufen von Arbeit, die zeitlich nicht zu schaffen ist. Hierbei scheint es so, als würde das Gegenüber keine Rücksicht und auch keine Empathie zeigen. Ist das wirklich so?

Oft sind solche Grenzüberschreitungen in Wirklichkeit nur ein Antesten der persönlichen Grenzen, wenn uns ein Reaktionspartner nicht wirklich gut kennt.

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Ode an das Älterwerden

Artikel für die clio 99 (November 2024)

Tagtäglich laufen wir an großen Werbeplakaten vorbei, sehen verschiedene Anzeigen in Magazinen und auf Internetplattformen. Etwas haben alle gemeinsam, nur eine Zielgruppe ist erkennbar: jung, Anfang 20, zarte Haut und unbeschwerte Ausstrahlung. Es scheint als würde nur diese Altersgruppe gerne Kaffee trinken, in den Urlaub fliegen, Klamotten kaufen und Spaß am Leben haben. Diese Botschaft „Jung ist schön und Alt wollen wir nicht sehen.“ wird in unzähligen verschiedenen Varianten in unterschiedlichsten Sprachen in die Welt transportiert.
Doch wo sind die wunderbaren, attraktiven Frauen mit einzigartigen Charisma jenseits der 40? Die Öffentlichkeit versteckt sie, denn es soll ein Bild nach Außen aufrecht erhalten werden von dem ewig jungen, aktiven und vitalen Quell der Freude. Seit Jahren möchte die Werbung uns einreden nur wenn wir jung sind, fühlen wir uns gut und sind etwas in der Gesellschaft wert. Und um uns jung und wertvoll zu fühlen sollte wir am besten sehr viel Geld ausgeben um die Reise in die Karibik zu buchen, die besonderen Kaffeepads zu kaufen und nur bestimmte Kleider zu tragen.
Ganz klar kann ich sagen: bei mir funktioniert das nicht. Deshalb sprach ich mit 35 unterschiedlichen Frauen im Alter von 48 bis 97 Jahren, um ihre Meinungen zum Thema Älterwerden zu hören. Die Essenz aus den Gesprächen überraschte mich sehr.

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Hörst du was deine Blase singt?

Artikel für die clio 98 (Mai 2024)

Unser Körper spricht unaufhörlich mit uns, er erzählt uns von körperlichen und seelischen Ungleichgewichten, sodass wir diese wieder in Balance bringen können. Leider haben viele von uns verlernt ihrem Körper zu zuhören und wir verstehen die Sprache des Körpers nicht mehr. Neben vielen körperlichen Auslösern können auch psychische Ausnahmesituationen zu Erkrankungen der Blase führen. Die weibliche Harnblase reagiert sehr sensibel auf Emotionen, denn sie ist ein Barometer für unsere unangenehmen Gefühle. Wer kennt es nicht: bei großen emotionalen Aufregungen, wie Prüfungen, ständig auf die Toilette zu müssen?

Unsere Blase speichert zusätzlich auch viele Situationen und Konflikte ab, die wir nicht bearbeiten konnten, weil wir emotional sowie seelisch nicht in der Lage dazu waren. Und irgendwann, einige Zeit später, wenn wir emotional und mental reifer geworden sind, beginnt die Blase diese unverarbeiteten Konflikte unvermittelt zu kommunizieren, bis alle seelischen Ursachen betrachtet und aufgelöst werden. Nun singt die Blase ihr Lied in Dauerschleife und niemand hört ihr zu. Denn sie singt ein Klagelied über Trauer, Wut, Unterdrückung, Angst und Verzweiflung. Blasenentzündungen, Steine, Tumoren und Reizblasensymptome entstehen.

Hören wir genau hin, können wir feststellen, dass innere Konflikte mit den Eltern oder anderen Familienangehörigen hierbei eine besondere Rolle spielen. Werden die größeren Zusammenhänge erkannt, können sich die Blasenbeschwerden verbessern. Doch hierin liegt das große Problem: der Blase wollen wir nicht zuhören, denn sie erzählt uns von Wunden und Verletzungen aus der Vergangenheit, die wir nicht spüren wollen.

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Schmerz - ein gutes Zeichen?!

Artikel für die clio 97 (November 2023)

Jeder Mensch erlebt mindestens einmal im Leben das Gefühl von körperlichen Schmerzen. Doch wie entsteht Schmerz überhaupt? In unseren tieferen Hautschichten sitzen mechanische Rezeptoren, die auf Druck, Vibrationen, Hitze sowie Kälte und auch Verletzungen reagieren. Diese Rezeptoren schicken ein elektrisches Signal über Nervenzellen hoch an das Gehirn. Sowohl im Rückenmark als auch im Gehirn werden diese elektrischen Impulse verarbeitet und interpretiert. Dieser Prozess wird als Up-Regulation bezeichnet. Ein Gefühl von Schmerz wird dann als Reaktion auf die elektrischen Impulse im Gehirn erzeugt und in den Körper hinunter gesendet. Dies nennt sich Schmerzantwort oder Down-Regulation. Unser Nervensystem spielt also bei der Entstehung von Schmerz, besser gesagt bei der Schmerzantwort eine große Rolle.

Es gibt Verletzungen des menschlichen Gewebes, die nicht zu Schmerzen führen, z.B. bei radiologischen Untersuchungen. Hierbei entstehen im Gewebe Mikroverletzungen, die nicht spürbar sind, weil das Gehirn keine Schmerzantwort in den Körper sendet. Andersherum kann das Gefühl von Schmerz auch entstehen, wenn keine Verletzungen im Körper vorhanden sind, z.B. bei der Erkrankung der Fibromyalgie oder bei Phantomschmerzen (Schmerzgefühl in einem amputierten, nicht mehr vorhandenem Körperteil). Verletzungen und Schmerz sind also zwei vollkommen unterschiedliche Dinge, die jedoch oft zusammen auftreten können.

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Fibromyalgie - Hilfeschrei des Nervensystems

Artikel für die clio 97 (November 2023)

Fibromyalgie tritt in den letzten Jahren immer häufiger als chronische Schmerzerkrankung in Erscheinung. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Schmerzen können am gesamten Körper auftreten. Am Häufigsten sind Areale am Rücken, Schulter, Arme und Beine betroffen. Die Schulmedizin steht vor einem Rätsel, denn es schmerzen nur die Muskeln und Laborbefunde zeigen keine Ergebnisse. Erkrankte müssen meist einen langen Leidensweg mit vielen verschiedenen Ärzten absolvieren, bevor sie die Diagnose Fibromyalgie erhalten. Denn diese Erkrankung wird erst nach dem Ausschlussverfahren diagnostiziert. Das heißt, erst wenn alle anderen Erkrankungen nicht in Fragen kommen, bleibt letztendlich die Diagnose Fibromyalgie übrig. Die Betroffenen leiden auf Grund der langanhaltenden und sich langsam immer weiter ausbreitenden Schmerzen unter anderem an Schlafstörungen, Depressionen und einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit der Haut.

Ähnlich frustrierend gestalten sich die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten der Fibromyalgie. Schmerzmittel und cortisonhaltige Präparate schlagen meist nicht an, Antidepressiva lindern nur bei ca. 40% aller Patienten die Schmerzen und oft stehen Fibromyalgie-Patienten vor ratlosen Ärzten. Von der Rheumaliga werden Schwimmen, Tanzen, Nordic-Walking und Muskelaufbautraining empfohlen, um die Schmerzen mit der Zeit einzudämmen. Dies funktioniert jedoch nur bedingt, denn besonders zu Beginn dieser Bewegungsmöglichkeiten wird der Schmerz meist verstärkt. Nun stellt sich die Frage: Was kann die Naturheilkunde hier tun?

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Schlafstörungen über 40 - nur eine Frage des perfekten Aufwachens

Artikel für die clio 96 (Mai 2023)

Es ist faszinierend, was alles im Körper geschieht während wir schlafen. Wir befinden uns in einem Zustand der Bewusstlosigkeit, jedoch arbeitet unser Körper auf Hochtouren. Reparaturmechanismen der Körperzellen sind in dieser Zeit aktiv, aber auch die seelische und mentale Verarbeitung des Erlebten erfolgt. Deshalb ist qualitativ hochwertiger Schlaf wichtig für unser Immunsystem und die Reinigungsfunktion des Nervensystems in physiologischer sowie psychologischer Hinsicht.

Einigen Menschen fällt im Laufe der Zeit auf, dass sie ab dem 40. Lebensjahr immer schlechter ein- oder durchschlafen können. Woran liegt das? An den Hormonen? Ja, es hängt unter anderem mit den Hormonen zusammen, allerdings nicht, wie wahrscheinlich die meisten Frauen jetzt vermuten, mit dem weiblichen Sexualhormon Östrogen, sondern am Zusammenspiel der Hormone in Stresssituationen.

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Zysten der Brust

Artikel für die clio 94 (Mai 2022)

„Was für ein Schreck! Beim regelmäßigen abendlichen Abtasten meiner Brust entdeckte ich einen harten Knubbel in der Nähe der Achselhöhle. Ich war total fertig und konnte überhaupt nicht schlafen. Zum Glück bekam ich sofort am nächsten Tag einen Termin bei meiner Frauenärztin. Sie meinte, es wäre nur eine Zyste und ich solle mir keine Gedanken machen. Aber was sind denn Zysten überhaupt genau und wie entstehen sie? Und muss ich mir wirklich keine Gedanken darum machen?“ Viele meiner Patientinnen sind verunsichert, wenn sie die Diagnose einer Zyste in der Brust bekommen, denn oft fehlt die Zeit für eine intensive Beratung in der Arztpraxis. Deshalb wenden sich die Frauen an mich. In vielen Jahren meiner Praxistätigkeit sammelte ich zahlreiche Erfahrungen, die ich gern mit Ihnen teile.

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Brustkrebs vorbeugen

Artikel für die clio 94 (Mai 2022)

Aus der Naturheilkunde wissen wir: Körper und Seele gehören zusammen. Schwingen diese beiden in einem harmonischen Takt, fühlen wir uns kraftvoll und unser Körper kann sich gegen viele ungesunde Einflüsse von außen wehren. Dies gilt auch für die Entstehung von Brustkrebs.
Jede Frau ist einzigartig und sie lebt ihr Leben auf ihre ganz persönliche Weise. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, ist daher sehr individuell. Jedoch gibt es zahlreiche allgemeingültige Möglichkeiten zur Vorbeugung aus der Naturheilkunde.

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Unsere Haut - unser Kommunikationsorgan

Artikel für die clio 93 (November 2021)

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Entstehung und Behandlung verschiedener Hauterkrankungen. Ursachen von Hautbeschwerden sind so vielfältig, wie wir Menschen sind. Die Behandlung sollte deshalb immer auf den Betroffenen zugeschnitten werden und immer individuell erfolgen. Der Zusammenhang zwischen Hauterscheinungen und psychischen Belastungen ist seit langer Zeit bekannt, jedoch erfolgt die Behandlung in den meisten Fällen nur auf körperlicher Ebene. Die Wurzel liegt jedoch oft in der Tiefe begründet. Wie kann ich also selbst auf die Suche nach den Ursachen gehen? Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen eine kleinen Kompass für die Selbstreflektion an die Hand geben.

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