Victualis Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Anne Becker

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Schröpfen

Das Schröpfen gehört zu den ältesten Heilverfahren der Welt. Bereits 3300 Jahre v. Christus schröpften die griechischen, ägyptischen und chinesischen Heilgelehrten mit dem Mund bzw. mit Kuhhörnern.

Auch heute noch wird das Schröpfen in vielen Kulturen angewendet. Kuhhörner werden in der modernen Zeit nicht mehr benutzt, sondern die Therapeuten verwenden Schröpfgläser aus Glas und Plastik.

Wie funktioniert das Schröpfen?

Grundlage dieser Methode bilden die Reflexzonen (Spiegel) des Rückens. Auf dem Rücken spiegeln sich alle Organe wider und können durch die Therapie des Rückens mitbehandelt werden.

Auf die Haut im entsprechenden Areal wird ein Schröpfkopf mit Unterdruck gesetzt. Die Haut und das darunter liegende Gewebe wird in die Glocke gesogen, nach Entfernen dieser Glocke entsteht ein Hämatom. Durch dieses Verfahren sollen die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Um einen Unterdruck im Schröpfglas zu erzeugen, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Traditionell wird die Luft in einem Glaskolben erwärmt und sofort auf die Haut aufgebracht. Bei der moderneren Variante wird in einem Plastikkolben ein Unterdruck mit Hilfe einer Vakuum-Pumpe erzeugt.

Welche unterschiedlichen Schröpf-Arten gibt es?

Je nach Konstitution und Beschwerden können folgende Stile angewendet werden:

- Trockenes Schröpfen

- Blutiges Schröpfen (vor dem Setzen des Schröpfkopfes wird die Haut angeritzt und der Kolben füllt sich mit Blut)

- Schröpfkopf-Massage (der Rücken wird eingeölt, darauf wird ein Schröpfkopf gesetzt und langsam, unter Beibehalt des Unterdrucks, über den gesamten Rücken gezogen)

Bei welchen Beschwerden kann das Schröpfen angewendet werden?

Es gibt zahlreiche Beschwerden, bei denen dieses Naturheilverfahren eingesetzt werden kann. Migräne, Asthma bronchiale und Hexenschuss sind nur einige Beispiele hierfür.

Hinweis:

Der Inhalt dieser Website kann eine medizinische Beratung, Diagnose und Behandlung durch ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker oder Therapeuten nicht ersetzen.

Aussagen über Methoden und deren Wirkungsweisen stellen keine Heilaussagen dar. Alle vorgestellten Behandlungsverfahren sind Inhalt der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin. Die Wissenschaft kann die Wirkung nicht belegen.

Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich die Informationen des Lexikons zusammengestellt. Haben Sie Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann würde ich mich sehr über eine eMail von Ihnen freuen.