Victualis Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Anne Becker

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Säure-Basen-Haushalt

Langjährige Fehlernährung in Kombination mit Bewegungsmangel und Dauerstress kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Da das Blut bestrebt ist, den Blut-ph-Wert möglichst konstant bei ca. 7,36 zu halten, werden die sauren Valenzen weitergereicht an den Pischinger-Raum.

Der Pischinger-Raum ist der extrazelluläre Raum (Zellzwischenraum), in dem der Transport von Botenstoffen, Nähr- und Aufbaustoffen sowie der Abtransport von Schlackestoffen stattfindet.

Übersäuert der Pischinger-Raum, werden enzymatische Informationsabläufe behindert und der Stoffaustausch kann nicht mehr gewährleistet werden. Es kommt zur Ablagerungen von Gift- und Schlackestoffen zwischen den Zellen. Dadurch erfolgen unzählige Funktionsstörungen des Körpers, Krankheiten können entstehen. Schmerzen, Entzündungen und Hautprobleme können vom Körper nicht mehr über die Selbstheilungskräfte vermindert werden.

Über den Harn und die Haut versucht der menschliche Organismus, den Pischinger-Raum zu entsäuern. Deshalb liefert die Harnuntersuchung, sowie die Untersuchung der Haut mit ph-Papier und ph-Stiften einen guten Anhaltspunkt über den momentanen Zustand. Bei der Auswertung helfen Ihnen gern Ihr Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Symptome einer Übersäuerung können sein:

• Müdigkeit
• Konzentrationsstörungen
• Neuralgien
erhöhte Allergiebereitschaft
• brüchige Haare und Nägel
• saurer Schweiß
Ekzeme, Hautprobleme
Juckreiz

Eine dauerhafte Übersäuerung kann durch den übermäßigen Verzehr von säurebildenden Lebensmitteln hervorgerufen werden. Um das physiologische Gleichgewicht des Säuren-Basen-Haushaltes zu erhalten, ist es ratsam, viele basenbildende Lebensmittel zu verzehren und nur in geringen Mengen auf die säurebildenden Lebensmittel zurückzugreifen.

Säurebildende Lebensmittel

• Fleisch
• Fisch
• Milch und Milchprodukte
• Senf, Ketchup
• Kaffee
• Schwarzer Tee, Früchtetee
• Zucker, Honig, Süßungsmittel
• Getreideprodukte
• Sojaprodukte (Tofu)

Basenbildene Lebensmittel

• Gemüse
• Pilze
• Kräuter
• Sprossen
• Espresso
• Kräutertee
• Mandeln
• Lupinienmehl
• Bier

Neutrale Lebensmittel

• Nüsse
• Butter
• naturbelassene Öle
• Hirse
• Wasser

Die Einnahme von basischen Mineralstoffen kann gegen die Übersäuerung des Pischinger-Raumes helfen, somit werden dann auch weniger Giftstoffe im menschlichen Organismus eingelagert.

Viele Hersteller bieten Basenprodukte in unterschiedlichen Abgabeformen an. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: die regelmäßige Kontrolle durch ph-Teststreifen. Nur so kann eine wohltuende Basenkur gewährleistet werden.

Basenbäder sind bereits seit Jahrtausenden bekannt. Früher reisten die Menschen viele Kilometer weit, um in heißen Quellen und mystischen Mineralbädern Heilung zu finden.

Heute können wir ganz einfach zu Hause ein Basenbad in der eigenen Badewanne zubereiten.

Es sind immer drei Komponenten enthalten: Mineralien (meist Magnesium), Basen (oft Natriumhydrogencarbonat), natürliches Salz (Kristallsalz oder Meersalz).

Zwei bis drei Mal wöchentlich sollte ein Basenbad durchgeführt werden, um den Pischinger-Raum von Säuren, Schlacken und Giftstoffen befreien zu können. Das oft enthaltende Natron zieht die angesammelten Abbauprodukte über die Haut aus dem Körper.

Hinweis:

Der Inhalt dieser Website kann eine medizinische Beratung, Diagnose und Behandlung durch ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker oder Therapeuten nicht ersetzen.

Aussagen über Methoden und deren Wirkungsweisen stellen keine Heilaussage dar. Alle vorgestellten Behandlungsverfahren sind Inhalt der Erfahrungsmedizin. Die Wissenschaft kann die Wirkung nicht belegen.

Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich die Informationen des Lexikons zusammengestellt. Haben Sie Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann würde ich mich sehr über eine eMail von Ihnen freuen.