Victualis Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Anne Becker

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Homöopathie bei Insktenstichen

Sie gehören zum Sommer, wie das Eis und die Blumen – die zahlreichen Insekten.

Kinder werden in der warmen Jahreszeit häufig von verschiedenen Insekten gestochen. Homöopathie kann schnell bei Juckreiz und Schmerzen helfen.

Apis mellifica D6:

Dieses Mittel hilft bei Bienenstichen oder starkem Anschwellen der Stichstelle. Denken Sie bei Bienenstichen daran, zuerst den Stachel zu entfernen, ohne den Giftsack zu berühren. Danach werden alle 3 Minuten 5 Globuli unter die Zunge gelegt, bis der Schmerz nachlässt und die Schwellung verschwindet.

Cardiospermum D6:

Cardiospermum hilft bei allen Insektenstichen, die furchtbaren Juckreiz hervorrufen. Alle 3 Minuten werden 5 Globuli unter die Zunge gelegt, bis der Juckreiz verschwunden ist.

Ledum D6:

Besonders nach Mückenstichen hat sich dieses Mittel bewährt, um die Quaddeln und den Juckreiz zu mindern. Auch nach Zeckenbissen kann dieses Mittel helfen, um eine Entzündung der Einstichstelle zu verhindern. Zuerst wird die Zecke mit einer Zeckenkarte entfernt, danach werden alle 3 Minuten 5 Globuli gelutscht, bis die Haut sich beruhigt.

Urtica urens D6:

Bei extremen Quaddeln und Schmerzen nach einem Stich, wie zum Beispiel nach einem Bremsenstich, wird oft das Urtica urens D6 eingesetzt. Auch in diesem Fall werden alle 3 Minuten 5 Globuli gelutscht.

Was hilft noch gegen Stiche?:

Die gute alte Zwiebel hilft nach wie vor sehr gut nach Bienen- und Wespenstichen. Duch ihre Inhaltsstoffe kühlt die Zwiebel die Einstichstelle und desinfiziert sie leicht.

Kühlpacks und Eiswürfel können bei Schwellungen und Schmerzen helfen, achten Sie darauf, sowohl die Kühlpacks als auch die Eiswürfel nicht direkt auf die Haut zu geben. Wickeln Sie zuerst ein Tuch um die Kältespender.

Vorbeugen mit Homöopathie:

Apis mellifica C 5 kann von Menschen vorbeugend eingenommen werden, die häufig von Bienen gestochen werden. Drei Tage lang werden hierzu von Apis mellifica C5 zwei Mal täglich 5 Globuli unter die Zunge gelegt.

Bei häufigen Wespenstichen (mehr als 3x pro Jahr) kann Sepia C7 vorbeugend helfen. Fünf Globuli werden zwei Mal täglich an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter die Zunge gelegt.

Für alle Mücken-geplagten Menschen könnte die vorbeugende Einnahme von Ledum C7 Erleichterung verschaffen. Hierzu werden drei Tage lang, zwei Mal täglich, 5 Globuli gelutscht.

Was hilft noch vorbeugend?:

Vorbeugend helfen Insektennetze für Fenster und Kinderwagen.

Hilfreich sind auch spezielle Becher mit Deckel und integriertem Strohhalm, so können keine Insekten aus Versehen durch das Trinken in den Mund gelangen.

Bienen, Wespen und auch Mücken lieben süssliche Gerüche, verzichten Sie in den warmen Jahreszeiten auf süße Parfums und achten achten Sie auf möglichst geruchsarme Duschgele, Shampoos, Deos usw.

Wann sollte sich ein Arzt die Einstichstelle anschauen?:

Falls sich die Einstichstelle entzünden sollte oder die Schwellung nicht zurück geht, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Nach Zeckenbissen ist es ratsam, die Haut um die Einstichstelle einige Wochen zu beobachten. Sollte sich dann eine Rötung in diesem Gebiet zeigen, sollte sich das ein Arzt genauer anschauen.

Wann muss der Notarzt gerufen werden?:

Bei allen Stichen im Hals-, Mund- und Nasenbereich muss sofort der Notarzt gerufen werden. Danach versuchen Sie den gestochenen Menschen zu beruhigen und kühlen Sie die Stichstelle mit Kühlpacks, Eiswürfeln oder kalt-nassen Tüchern. Wechseln Sie alle 2 Minuten die Tücher, da diese sich schnell erwärmen.

Der Notarzt sollte auch verständigt werden, wenn einige Minuten nach dem Stich das Gesicht anschwillt, die Hände und Füße heftig zu kribbeln anfangen oder Luftnot auftritt.

Auch bei Krämpfen, Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüchen und Herzklopfen kurz nach einem Insektenstich sollte die Notfallnummer 112 angerufen werden.

Auch im Sommer gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Hinweis:

Der Inhalt dieser Website kann eine medizinische Beratung, Diagnose und Behandlung durch ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker oder Therapeuten nicht ersetzen.

Aussagen über Methoden und deren Wirkungsweisen stellen keine Heilaussagen dar. Alle vorgestellten Behandlungsverfahren sind Inhalt der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin. Die Wissenschaft kann die Wirkung nicht belegen.

Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich die Informationen des Lexikons zusammengestellt. Haben Sie Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann würde ich mich sehr über eine eMail von Ihnen freuen.